Reiseveranstalter
Reiseveranstalter – gute Organisation ist einfach alles
Als Reiseveranstalter muss man perfekt organisiert sein und alles im Griff haben, denn nur zufriedene Kunden sind Kunden, die wieder mit einem reisen.
Reiseveranstalter organisieren und buchen Reisen für ihre Kunden. Und damit diese zufrieden sind, sollte alles perfekt laufen. Denn die Auswahl an Reiseveranstaltern ist groß und nur Kunden, die wirklich mit der erbrachten Leistung zufrieden waren, werden auch wieder eine Reise bei diesem Veranstalter buchen. Reiseveranstalter müssen einige wichtige Voraussetzungen mitbringen, um diesem Beruf gerecht werden zu können. Die wichtigsten sind wohl Geduld und eine gute Rhetorik, denn beides benötigt man beim direkten Kontakt mit dem Kunden.
Vermittelt man Reisen, wird man fast täglich mit Menschen konfrontiert, die noch nicht wirklich genau wissen, was sie eigentlich wollen. Bekommt man auf die Frage, wohin es denn gehen soll, die erschöpfende Antwort, irgendwohin wo es warm ist und es soll nicht so teuer sein, braucht man häufig viel Geduld und einen langen Atem, um ein passendes Reiseziel herauszufiltern. Denn bekanntlich gibt es eine Menge Orte, an denen es warm ist. Genauso kompliziert ist es, die Wünsche derjenigen zu erfüllen, die ganz genau wissen, wohin sie möchten, dies aber genau vor zehn Minuten erst beschlossen haben und eine Woche später, in der Hochsaison, die Reise antreten wollen.
Ebenso anstrengend kann sich der Job gestalten, wenn man zu den Reiseveranstaltern gehört, die den Urlaub nicht nur planen und buchen, sondern ihn auch noch als Führer begleiten. In diesem Job reicht es meist nicht aus, acht Stunden am Tag freundlich zu sein, man muss oft noch viel länger eine gute Miene machen. Dabei ist es eigentlich egal, welche Art von Veranstaltung man als Reiseveranstalter begleitet. Bei den berüchtigten Abiturientenfahrten, die ja bekanntlich nur einem einzigen Zweck dienen, kann man ebenso in Stress geraten, wie wenn man eine Rentnergruppe zu irgendwelchen Stadtbesichtigungen begleitet.
Bei der ersten Variante hat man oft das Problem, dass einige der Mitreisenden ihr Aufnahmepotential hinsichtlich des Alkohols leicht überschätzen und entweder einen Totalzusammenbruch erleiden oder aber Ärger mit Anwohnern oder, im schlimmsten Fall, mit der Polizei bekommen. Bei der zweiten Möglichkeit bleiben einem zwar Alkoholexzesse erspart, dafür bekommt man über den Tag verteilt die selbe Frage unendlich oft gestellt, bei der Abfahrt fehlt irgendwie immer einer und meistens hat man einen dabei, der sich konstant über etwas beschweren will.
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